3 Open Topic Tenure Track-Professuren im Themenfeld Translational Health Research

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besetzt zum frühestmöglichen Zeitpunkt

3 Open Topic Tenure Track-Professuren im Themenfeld Translational Health Research (W1-Professur bzw. W2-Professur)

W1-Professuren sind zunächst im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Nach positiver Evaluierung ist eine Verlängerung auf insgesamt sechs Jahre vorgesehen. Die FAU bietet eine längerfristige Perspektive im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit durch anschließende Berufung auf eine W2/W3-Professur, sofern die Anforderungen der Tenure-Evaluation erfüllt werden.

Die W2-Professur ist zunächst im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zu besetzen. Die FAU bietet eine längerfristige Perspektive durch eine anschließende Professur auf Lebenszeit der Besoldungsgruppe W2, sofern die Anforderungen der Tenure-Evaluation erfüllt werden.

Die Professuren werden mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert. Alle Professuren aus diesem Programm stärken an der FAU strategisch die fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkte und sind daher thematisch breit ausgeschrieben. Im Zentrum steht die Gewinnung herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die die engagierte Entwicklung ihres eigenen Zukunftsprofils und ihrer Karriere als Mitgestaltung strategischer Zukunftsfelder gemeinsam mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der FAU anlegen („Open Topic Tenure Track“). Die hier ausgeschriebenen drei Professuren zielen auf Forschung und Lehre im Themenfeld „Translational Health Research“. Die künftigen Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber sind eingeladen, im FAU-weiten Forschungsschwerpunkt „Medizin, Lebenswissenschaften und Gesundheit“ engagiert mitzuwirken.

Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie besetzt eine W2-Professur im Department Psychologie. Zu den Aufgaben gehört, das Fach Psychologie in Forschung und Lehre angemessen zu vertreten. Aufgefordert zur Bewerbung werden insbesondere Personen, die sich mit inhaltlicher Expertise und Forschungsaktivitäten im Themenfeld „Translational Health Research“, Fachgebiet Gesundheitspsychologie, insbesondere im Bereich „Behavioral Health Technology“ einbringen. In der Forschung sollte sich die Bewerberin bzw. der Bewerber durch kompetitive Drittmitteleinwerbung auszeichnen und durch hervorragende Publikationen international sichtbar sein.

Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie besetzt eine W1-Professur im Department Psychologie. Im Themenfeld „Translational Health Research“ trägt sie in Forschung und Lehre insbesondere zu den Fachgebieten Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie und Pädagogische Psychologie bei. Erwünscht sind international sichtbare Forschungsleistungen sowie Erfahrung im Bereich kompetitiver Drittmitteleinwerbung.

Bei beiden Professuren soll die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber perspektivisch in der Lage sein, die Psychologie im Rahmen der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung an der FAU zu vertreten. Bei beiden Professuren ist ferner die Anschlussfähigkeit an den Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Gesundheit im Lebenslauf“ erwünscht. Das Department Psychologie legt ferner Wert auf transparente und replizierbare Forschung und unterstützt diese Ziele durch Open Data, Open Material und Präregistrierungen. Bewerber/-innen für beide Professuren werden daher gebeten, in ihrem Anschreiben darzulegen, auf welche Art und Weise sie diese Ziele bereits verfolgt haben und in Zukunft verfolgen möchten.

Die Naturwissenschaftliche Fakultät besetzt eine W1-Professur für Strukturelle Proteomik im Department Biologie. Im Themenfeld „Translational Health Research“ trägt sie in Forschung und Lehre insbesondere zum Bereich Proteomik bei. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber soll sich perspektivisch an der Lehre in der Biochemie beteiligen. Erwünscht sind die Anschlussfähigkeit an den Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Integrierte molekulare Lebenswissenschaften“ und die Beteiligung an interdisziplinären Forschungsverbünden und Studiengängen. International sichtbare Forschungsleistungen und Erfahrungen bei der kompetitiven Drittmitteleinwerbung werden erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen für W1-Professuren sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualifikation einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Fristverlängernd wirken sich u.a. Mutterschutz und die Inanspruchnahme von Elternzeit aus.

An der FAU werden W1-Professuren durch ein Mentorat unterstützt, zudem erhalten sie eine sächliche Erstausstattung.

Einstellungsvoraussetzungen für W2-Professuren sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Darüber hinaus werden zusätzliche wissenschaftliche Leistungen nach Art. 7 BayHSchPG erwartet, die auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können.

Die FAU besitzt das Berufungsrecht. Die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für eine Ernennung richten sich nach Art. 10 BayHSchPG.

Das Förderinstrument der Leistungsvereinbarung sichert die faire und transparente Evaluierung.

Nach der Promotion sollte die Universität gewechselt worden sein oder mindestens eine zweijährige wissenschaftliche Tätigkeit außerhalb der FAU nachgewiesen werden.

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird vorausgesetzt.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Best Practice Club „Familie in der Hochschule“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

Bewerbungen bitte mit den üblichen Unterlagen (CV, Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbungen, Zeugnisse und Urkunden) webbasiert unter https://berufungen.fau.de bis zum 15.02.2019 übermitteln, adressiert an den Dekan der jeweiligen Fakultät. Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an 1000prof@fau.de.