Juniorprofessur (W1) für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt auf digitale Medien und die Methoden ihrer Erforschung (mit Tenure Track auf W3)

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) ist an der Philosophischen Fakultät zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Institut für Kommunikationswissenschaft die

Juniorprofessur (W1) für Kommunikationswissenschaft
mit dem Schwerpunkt auf digitale Medien und die Methoden ihrer Erforschung
(mit Tenure Track auf W3)

zu besetzen.

Die Besetzung erfolgt zunächst für vier Jahre und wird bei positiver Zwischenevaluation auf insgesamt sechs Jahre verlängert. Im fünften Jahr erfolgt eine Tenure-Evaluation durch eine fakultäten- und bereicheübergreifende Kommission, nach deren positivem Ergebnis die Berufung auf eine unbefristete Professur (W3) für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt auf digitale Medien und die Methoden ihrer Erforschung vorgenommen wird.

Grundlage der Evaluationsverfahren bilden zu Dienstantritt einvernehmlich festgelegte Evaluationskriterien. Wesentliche Bestandteile der Evaluationen werden der wissenschaftliche Erfolg in Form von nach internationalen Standards begutachteten Publikationen, der Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln, das Engagement beim Wissenstransfer, der Aufbau internationaler und -disziplinärer Kooperationen, auch mit MINT-Fächern, sowie die Entwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen zum Widmungsschwerpunkt, auch in englischer Sprache, mit positiv evaluierten Lehrleistungen sein.

Die TU Dresden bietet als eine von elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland beste Voraussetzungen für Forschung und Lehre, insbesondere ein hoch attraktives transdisziplinäres Wissenschaftsnetzwerk mit außeruniversitären Forschungs- und Kultureinrichtungen (DRESDEN-concept). Sie verfolgt insgesamt einen integrierten Ansatz, zusammen mit dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften, der Philosophischen Fakultät und dem Institut für Kommunikationswissenschaft, um die strategische Profillinie „Kultur und gesellschaftlicher Wandel“ durch exzellente Forschung und attraktive Lehrangebote zu zukunftsträchtigen Gegenstandsbereichen und Methoden zu stärken.

Die Bewerberin/Der Bewerber soll während der befristeten Juniorprofessur nachweisen, dass sie/er das Fach Kommunikationswissenschaft im Bachelorstudiengang „Medienforschung, Medienpraxis“, im Masterstudiengang „Angewandte Medienforschung“ sowie in der Forschung in seiner Breite vertreten kann und die empirischen Forschungsmethoden des Faches beherrscht. Der Schwerpunkt soll in Forschung und Lehre auf der theoretischen und empirischen Analyse emergenter und zukünftiger Formen der öffentlichen Kommunikation, auf der Analyse der digitalen Medien als Triebfeder und Katalysator des gesellschaftlichen Wandels sowie auf der Anwendung und Weiterentwicklung empirischer Methoden zur Erforschung öffentlicher Kommunikation und digitaler Medien liegen. Zu den entsprechenden Schwerpunkten zählen die Inhalte und Nutzung von Suchmaschinen, Online-Enzyklopädien, Diskussionsforen, digitalen sozialen Netzwerken und deren Auswirkungen auf Wissen, Einstellungen, öffentliche Meinung und Verhaltensweisen. Erwünscht sind innovative Forschungsmethoden. Die Forschungsschwerpunkte der Bewerberin/des Bewerbers sollen anschlussfähig zum geistes- und sozialwissenschaftlichen Profil der TU Dresden „Kultur und gesellschaftlicher Wandel“ sein. Die Bereitschaft und Befähigung zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in englischer Sprache werden erwartet. Die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Die Berufungsvoraussetzungen richten sich nach § 63 SächsHSFG.

Die TU Dresden unterstützt die Tenure-Track-Professorinnen und –Professoren durch ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. Mit Mentorings, verschiedenen Coachings, besonderen Weiterbildungs- und Unterstützungsangeboten erfolgt eine über die Laufzeit der befristeten Juniorprofessur andauernde tatkräftige professionelle Begleitung und Unterstützung.

Die TU Dresden ist bestrebt, den Anteil der Professorinnen zu erhöhen und ermuntert deshalb Frauen ausdrücklich, sich zu bewerben. Auch die Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Die Universität ist eine zertifizierte familiengerechte Hochschule und verfügt über einen Dual Career Service. Sollten Sie zu diesen oder verwandten Themen Fragen haben, steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät (Frau Josefine Went, E-Mail: gleichstellung.phf@tu-dresden.de) sowie die Schwerbehindertenvertretung (Herr Roberto Lemmrich, Tel.: +49 351 463-33175, E-Mail: schwerbehindertenvertretung@tu-dresden.de) gern zum Gespräch zur Verfügung.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte mit tabellarischem Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges, Liste wissenschaftlicher Publikationen, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Ergebnissen aus Lehrevaluationen (vorzugsweise der letzten drei Jahre) sowie einer beglaubigten Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad bis zum 06.06.2019 (es gilt der Poststempel der ZPS der TU Dresden) an: TU Dresden, Philosophische Fakultät, Dekanin, Frau Prof. Dr. phil. Susanne Schötz, Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden und in elektronischer Form über das SecureMail Portal der TU Dresden, https://securemail.tu-dresden.de an dekan-phf@mailbox.tu-dresden.de.

Hinweis zum Datenschutz: Welche Rechte Sie haben und zu welchem Zweck Ihre Daten verarbeitet werden sowie weitere Informationen zum Datenschutz haben wir auf der Webseite https://tu-dresden.de/karriere/datenschutzhinweis für Sie zur Verfügung gestellt.